NEU

Finde Deine mentale Stabilität. Hol Dir unseren kostenlosen Guide!

Jetzt herunterladen
Warum DrAnsay?
Größte Cannabis-Auswahl
Bestpreis-Garantie*
Einfach, schnell & diskret
Inkl. ärztlichem Online-Rezept
Über 3 Mio. Behandlungen
Größte Cannabis-Auswahl
Bestpreis-Garantie*
Einfach, schnell & diskret
Inkl. ärztlichem Online-Rezept
Über 3 Mio. Behandlungen
DrAnsay Logo
DrAnsay
DrAnsay
Unternehmen
Lesezeit:
6 Minuten
Veröffentlichungsdatum
20.05.2026
Arrow Right
ADHS bei Erwachsenen: Früher Zappelphilipp, heute Superheld:in?
Gut zu wissen

ADHS bei Erwachsenen: Früher Zappelphilipp, heute Superheld:in?

ADHS bei Erwachsenen: Früher Zappelphilipp, heute Superheld:in?

Was früher als Kinderkrankheit verschrien wurde, wird heute oft als “Trenddiagnose” betitelt. Dabei steckt bei ADHS viel mehr dahinter als reiner Trend: Zwischen Konzentrationsschwierigkeiten und langwieriger Diagnostik leiden Betroffene von ADHS sowohl unter ihrer Störung als auch unter den gesellschaftlichen Stigmata. Wie findet man also den richtigen Umgang?



“Die Konzentration schwankt stark”, “lässt sich häufig ablenken” oder auch “wirkt im Unterricht verträumt” – wer erst im Erwachsenenalter mit ADHS diagnostiziert wird, erinnert sich häufig an solche Passagen im Schulzeugnis zurück. Früher als Zappelphilipp verschrien und heute als “Trenddiagnose” geschmäht, sehen sich Betroffene von ADHS noch immer bestimmten Stigmata ausgesetzt. Andererseits wird die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) auf Social Media zur Superkraft, die nur wenige Menschen hätten, hochstilisiert. Das nützt den Betroffenen oft leider nur wenig. Denn die wünschen sich häufig nur eins: Einen passenden Weg, den Alltag mit ADHS erfolgreich zu stemmen.


Was ist ADHS wirklich?

Was sich bei vielen Betroffenen bereits im Kinder- und Jugendalter abzeichnet, wird oftmals erst mit der Zeit wirklich ernst genommen: ADHS wird insbesondere in jungen Jahren gerne als kindliche Lebhaftigkeit abgetan. Dabei steckt dahinter eine ernstzunehmende Symptomatik – denn ADHS ist eine neurobiologische Störung mit großen Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen. Woher genau diese Störung kommt und was sie auslösen kann, ist noch nicht vollends erforscht. Bekannt ist aber, dass sowohl eine genetische Veranlagung als auch das Umfeld eine große Rolle spielen können. Messbar ist auf jeden Fall, dass bei ADHS-Betroffenen der Dopaminhaushalt im Gehirn gestört ist und einen generellen Dopaminmangel aufweist. Daher stammen die Konzentrations- und Motivationsprobleme, die zur Symptomatik gehören, ebenso wie die Suche nach dem nächsten “Dopamin-Kick” in Form kurzfristiger Belohnung. 


Um die Diagnose gesichert stellen zu können, müssen Therapeut:innen und Patient:innen gemeinsam eine umfangreiche Diagnostik durchlaufen. Dabei wird bis in die Kindheit der Patient:innen geblickt, oftmals müssen sie eben auch alte Schulzeugnisse wieder hervorkramen. Aber auch körperliche Untersuchungen und psychologische Tests gehörten zum Prozess. Bei ADHS wird auf drei Kernmerkmale besonders geachtet:


  1. Eine kurze Aufmerksamkeitsspanne
  2. Erhöhte Impulsivität
  3. Hyperaktivität


Dabei ist gerade der letzte Punkt spezifisch für ADHS – es existieren jedoch auch Aufmerksamkeitsstörungen, bei denen Hyperaktivität nicht mit ins Gewicht fällt wie beispielsweise der Aufmerksamkeits-Defizit-Störung (ADS).


ADHS im Erwachsenenalter: Keine Kinderkrankheit

“Trendkrankheit ADHS”, so der Vorwurf, nachdem immer mehr Erwachsene sich mit ihrer Diagnose an die Öffentlichkeit trauten. Zwar sind die Diagnoseraten seit der Jahrtausendwende tatsächlich gestiegen, mit einem Modephänomen hat das allerdings wenig zu tun. Stattdessen steckt ein Shift in Wissenschaft und Gesellschaft dahinter: ADHS wurde lange Zeit entweder als Kinderkrankheit beschrieben, aus der man mit der Zeit rauswachsen würde, oder gar nicht erst als Diagnose ernst genommen. Mit zunehmender Forschung und einem lauter werdenden gesellschaftlichen Diskurs fanden die Betroffenen der Aufmerksamkeitsstörung immer mehr Gehör und wurden sichtbarer. 




Zwischen Stigma und Spotlight

Trotz der neu gefundenen Aufmerksamkeit sehen sich Menschen mit ADHS noch immer diversen Stigmata ausgesetzt: Die Annahme, dass ADHS eine “reine Kopfsache” sei und man sich doch “einfach mal konzentrieren” müsse, lässt Betroffene sich häufig hilflos fühlen, wenn ein “simpler” Mindset-Wandel nicht das versprochene Heilmittel ist. Die gleichzeitige Hochstilisierung von ADHS als “Superkraft” auf Social Media drängt Menschen mit ADHS oft in den Vergleich mit anderen: Warum kann ich mein ADHS nicht so zu meinem Vorteil nutzen, wie es all die Influencer:innen angeblich tun? Wieso funktionieren all diese Life Hacks denn nicht, wenn sich der Workload wieder auf meinem Schreibtisch stapelt?


Leidensdruck bei ADHS: Wenn das Gedankenkarussell nicht stoppt

Neben dem zweischneidigen Diskurs rund um die Aufmerksamkeitsstörung leiden die Betroffenen nicht nur zusätzlich unter den gesellschaftlichen Aspekten, sondern auch ganz grundsätzlich unter den Auswirkungen, die die Diagnose auf ihren Alltag haben kann. Während Hyperaktivität sich bei Kindern vor allem durch einen Bewegungsdrang äußert, zeigt sie sich im Erwachsenenalter häufig in Form einer inneren Rastlosigkeit. Betroffene sprechen dabei häufig von einem “Gedankenkarussell”, das sich in ihrem Inneren nonstop dreht und bei dem ein Ausstieg quasi unmöglich scheint. 

Dazu kommen obendrauf die Konzentrationsschwäche, eine niedrige Resilienz bei Stress oder die erhöhte Impulsivität, die sich in risikoreichem Verhalten äußern kann. All diese Faktoren erschweren den Alltag als erwachsene Person – ob in der Führung des eigenen Haushalts, der Arbeitsperformance oder auch in sozialen Situationen. 




Hilfe bei ADHS – was tun? 

Wer unter ADHS leidet und nicht auf eigene Faust mit der Funktionsweise des eigenen Hirns klar kommt, für den:die ist therapeutische Unterstützung unerlässlich. Dabei wird in vielen Fällen auf medikamentöse Behandlung gesetzt: Mit sogenannten Stimulanzien, die sich auf den Dopaminhaushalt auswirken und so die Balance wieder ins Gleichgewicht bringen sollen. Allerdings fürchten sich viele Betroffene vor einer Wesensveränderung, die durch die Einnahme eintreten könnte – so die Sorge zumindest. In jedem Fall sollten Betroffene sich mit ihren Ärzt:innen austauschen und über die möglichen Aus- und Nebenwirkungen ihrer Medikamente informieren lassen. 


Wichtig für das enge Umfeld Betroffener ist vor allem eines: Geduld. Diejenigen, die im Alltag unter den Auswirkungen ihrer ADHS leiden, machen sich höchstwahrscheinlich ohnehin schon Vorwürfe und profitieren ungemein von einem Umfeld, das ihnen die Hand reicht und bei allen Schritten hin zur Stabilisierung zur Seite steht. Ob das die Arbeitskollegin, der Vater oder die enge Freundin sind – dahinter steckt auch nur ein Mensch mit einem eigenen Struggle, der von außen kaum nachvollziehbar ist.

Weitere Beiträge

Gut zu wissen
20.05.2026
ADHS bei Erwachsenen: Früher Zappelphilipp, heute Superheld:in?
ADHS, früher Kinderkrankheit, heute angeblich Trenddiagnose – aber was steckt wirklich dahinter?
Gut zu wissen
19.05.2026
Wie Stress unsere Hormone und Libido aus dem Gleichgewicht bringt
Du hast dich schon immer gefragt, was der Lustkiller Nummer eins ist? Die Antwort dürfte dich überraschen!
Gut zu wissen
15.05.2026
Bluthochdruck verstehen und meistern
Was ein zu hoher Blutdruck im Körper verändert – und wie du dein Herz aktiv schützen kannst.
Dr. med. Nana-Yaw Bimpong-Buta
Dr. med. Nana-Yaw Bimpong-Buta
Weiterlesen
Arrow Right
Gut zu wissen
13.05.2026
Ein Leben unter Zwang – was ist OCD wirklich?
Das Leben mit einer Zwangsstörung bedeutet für Betroffene eine große Belastung im Alltag – wird aber gesellschaftlich selten wirklich ernst genommen.
Gut zu wissen
09.01.2026
Schlaf – das unterschätzte Herzmedikament
Ein gesunder Schlaf kann dein Herz schützen wie kaum etwas anderes – und trotzdem wird er unterschätzt.
Dr. med. Nana-Yaw Bimpong-Buta
Dr. med. Nana-Yaw Bimpong-Buta
Weiterlesen
Arrow Right
Gut zu wissen
06.05.2026
Lipödem: Erblich, schmerzhaft und unheilbar?
Endlich Klarheit: Die wichtigsten Lipödem-Symptome und Wege zu spürbarer Linderung.

Bleib im Loop – mit unserem Newsletter

Newsletter
*Eine Online-Behandlung ist nur möglich, wenn je nach strenger Einzelfallprüfung ein persönlicher ärztlicher Kontakt nicht nötig ist. Deine Anfrage nach einer Cannabis-Therapie ist lediglich Dein unverbindlicher Wunsch, da nur eine Ärztin / ein Arzt entscheidet, welche Therapie Dir empfohlen wird, insbesondere ob und welche Cannabisblüten in Deinem Einzelfall geeignet sein könnten. Du kannst zwar eine bestimmte Cannabissorte als Wunsch angeben, hast jedoch keinen Anspruch darauf, da die Therapie- und Arzneientscheidung einzig und allein den ärztlichen Fachpersonen obliegt. Sie allein bestimmen, ob und welche Cannabissorte, THC-Konzentration und Menge im Einzelfall am besten geeignet sind und inwieweit Du per Telemedizin mit oder ohne einem ärztlichen Gespräch behandelbar bist. Da mit der Cannabislegalisierung auch das Medizinal-Cannabis weniger streng reguliert wird und kein BtM-Rezept mehr nötig ist, reichen nun bereits körperliche Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Migräne und Appetitlosigkeit und vieles mehr für die Cannabis-Therapie aus. Der gezahlte Betrag wird selbstverständlich zurückerstattet, falls eine Behandlung durch die Ärzt:innen nicht zustande kommt. Hinweis: Diese Website ist eine Plattform für Patient:innen, Ärzt:innen und Apotheken ohne deren Mitwirkung alle Inhalte zu redaktionellen Zwecken erstellt wurden. Es wird keine Apotheke zugewiesen. Nutzer:innen können und sollen insbesondere im Fragebogen ihre Wunschapotheke frei wählen. Alle Apotheken sind eingeladen, an dieser Plattform kostenlos teilzunehmen. **Unsere Bestpreis-Garantie gilt für alle auf unserem Marktplatz gelisteten rezeptpflichtigen Cannabisprodukte. Einfach auf den Preis klicken und den günstigsten Preis wählen. Falls Du innerhalb von 7 Tagen nach Deiner Bestellung dasselbe Produkt bei einer anderen deutschen Apotheke online günstiger findest, erstatten wir Dir die Differenz.
Dafür musst Du uns sofort eine E-Mail senden an [email protected] mit Link zum Angebot, Screenshot mit Datum, unserer Bestell-Nr. und Zahlungsbeleg der Apotheke. Der Preis muss dann 14 Tage lang so günstig bleiben. *** Trustpilot: Durchschnittsbewertung aus 2.368 Gesamtbewertungen (Zeitraum: 05/2024 - 04/2026) Google: Durchschnittsbewertung aus 4.388 Gesamtbewertungen (Zeitraum: 05/2024 - 04/2026) Auf unserer Webseite zeigen wir die Gesamtbewertung unseres Unternehmens auf den Plattformen Trustpilot und Google an. Diese Bewertungen werden von Verbrauchern direkt auf der jeweiligen Plattform abgegeben. Wir nehmen keine eigene Überprüfung vor, ob die Bewertungen von Personen stammen, die unsere Waren oder Dienstleistungen tatsächlich erworben oder genutzt haben. Trustpilot bzw. Google setzen jeweils eigene Maßnahmen zur Erkennung und Entfernung unechter Bewertungen ein. Nähere Informationen hierzu finden Sie in den jeweiligen Richtlinien der Plattformen.