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Lesezeit:
10 Minuten
Veröffentlichungsdatum
02.05.2026
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GLP-1-Analoga: Wirkprinzip, Wirkstoffe und Einsatzgebiete im Überblick
Gewichtsmanagement

GLP-1-Analoga: Wirkprinzip, Wirkstoffe und Einsatzgebiete im Überblick

GLP-1-Analoga: Wirkprinzip, Wirkstoffe und Einsatzgebiete im Überblick

Auf einen Blick

  • GLP-1-Analoga, auch GLP-1-Rezeptoragonisten oder Inkretinmimetika genannt, sind Wirkstoffe, die die Wirkung des körpereigenen Darmhormons GLP-1 nachahmen. Ursprünglich wurden sie vor allem zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt.
  • Zu dieser Wirkstoffklasse gehören unter anderem Exenatid, Liraglutid, Lixisenatid, Dulaglutid und Semaglutid. Tirzepatid wird häufig ebenfalls in diesem Zusammenhang genannt, wirkt aber zusätzlich am GIP-Rezeptor und gehört damit zu den dualen GIP-/GLP-1-Rezeptoragonisten.
  • Nicht jeder Wirkstoff ist für dieselben Erkrankungen zugelassen. Einige werden ausschließlich bei Typ-2-Diabetes eingesetzt, andere zur Behandlung von Adipositas oder Übergewicht. Manche Wirkstoffe sind für beide Anwendungsgebiete zugelassen [2].
  • Einige ältere GLP-1-Wirkstoffe sind in Deutschland inzwischen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt erhältlich [9,10].
  • Welcher Wirkstoff im Einzelfall infrage kommt, hängt von der individuellen gesundheitlichen Situation ab und sollte ärztlich abgeklärt werden.



Was sind GLP-1-Analoga? Das Wirkprinzip einfach erklärt

GLP-1-Analoga ahmen die Wirkung des körpereigenen Hormons GLP-1 nach. GLP-1 steht für „Glucagon-like Peptide-1“ und gehört zu den sogenannten Inkretinen. Diese Hormone werden nach dem Essen im Darm freigesetzt und spielen unter anderem eine wichtige Rolle bei der Regulation des Blutzuckers. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes kann diese sogenannte Inkretinwirkung abgeschwächt sein. GLP-1-Analoga setzen genau hier an: Sie binden an denselben Rezeptor wie das körpereigene GLP-1 und verstärken dadurch bestimmte Prozesse im Körper.


Ein wichtiger Unterschied zum natürlichen Hormon ist die Wirkungsdauer. Während körpereigenes GLP-1 innerhalb weniger Minuten wieder abgebaut wird, sind GLP-1-Analoga so aufgebaut, dass sie deutlich länger im Körper wirksam bleiben. Dabei haben sie mehrere Effekte gleichzeitig. Sie fördern die Insulinausschüttung, wenn der Blutzuckerspiegel erhöht ist, und bremsen die Ausschüttung des Hormons Glukagon. Außerdem verlangsamen sie die Magenentleerung. Dadurch kann das Sättigungsgefühl länger anhalten.


Über entsprechende Rezeptoren im Gehirn beeinflussen GLP-1-Analoga zudem Hunger- und Sättigungssignale. Zusammengenommen erklären diese Wirkungen, warum die Medikamente einerseits den Blutzucker senken und andererseits auch die Gewichtsabnahme unterstützen können.



Alle Wirkstoffe der GLP-1-Analoga im Überblick

Die folgende Übersicht ordnet die verschiedenen Wirkstoffe neutral ein. Sie stellt keine Rangliste dar und ist nicht als Empfehlung für einen bestimmten Wirkstoff zu verstehen.

WirkstoffHandelsname(n)AnwendungStatus in Deutschland
ExenatidByetta® (2× täglich), Bydureon® (1× wöchentlich)Typ-2-Diabeteshistorischer Wirkstoff, in Deutschland nicht mehr durchgehend im Handel verfügbar [9,10]
LixisenatidLyxumia®Typ-2-Diabetesseit 2014 nach einer Auseinandersetzung um die Erstattungshöhe vom deutschen Markt genommen
LiraglutidVictoza® (Diabetes), Saxenda® (Adipositas)Typ-2-Diabetes und Adipositas, je nach Handelsnameverfügbar, tägliche Injektion [2]
DulaglutidTrulicity®ausschließlich Typ-2-Diabetesverfügbar, wöchentliche Injektion [2]
SemaglutidOzempic® (Diabetes), Wegovy® (Adipositas; Injektion und 25-mg-Tablette), Rybelsus® (Diabetes, oral)Typ-2-Diabetes und Adipositas, je nach Handelsnameverfügbar; je nach Präparat wöchentliche Injektion beziehungsweise tägliche Tablette [2,5]



Zwei weitere Wirkstoffe werden häufig ebenfalls zusammen mit GLP-1-Analoga genannt, unterscheiden sich aber in ihrem Wirkmechanismus:


Tirzepatid (Mounjaro®) wirkt nicht nur am GLP-1-Rezeptor, sondern zusätzlich am Rezeptor für das insulinotrope Peptid GIP. Es wird deshalb als dualer GIP-/GLP-1-Rezeptoragonist bezeichnet. Mounjaro® ist in der EU sowohl zur Behandlung von Typ-2-Diabetes als auch zum Gewichtsmanagement bei den entsprechenden zugelassenen Patientengruppen vorgesehen [2].


Retatrutid geht noch einen Schritt weiter: Der Wirkstoff ist ein sogenannter Triple-Agonist und wirkt zusätzlich am Glukagonrezeptor. Retatrutid befindet sich derzeit noch in der klinischen Entwicklung. Nach Topline-Ergebnissen aus dem TRIUMPH-Phase-3-Programm wurde eine US-Zulassungseinreichung für das erste Quartal 2027 angekündigt [8].


Auch Orforglipron gehört nicht zu den klassischen Peptid-Analoga. Dabei handelt es sich um einen niedermolekularen GLP-1-Rezeptoragonisten, der als Tablette eingenommen werden kann. In den USA wurde Orforglipron im April 2026 unter dem Handelsnamen Foundayo® zugelassen [6]. Eine EU-Zulassung liegt mit Stand 04.09.2026 noch nicht vor; ein Zulassungsantrag wird jedoch von der Europäischen Arzneimittel-Agentur geprüft. Die britische Arzneimittelbehörde MHRA hat Foundayo® am 10. August 2026 als erste Behörde in Europa für Gewichtsmanagement und Typ-2-Diabetes zugelassen [6,7].



Diabetes oder Adipositas: Für welche Indikation ist welcher Wirkstoff zugelassen?

Bei GLP-1-Analoga lohnt sich ein genauer Blick auf die Zulassung. Denn auch wenn die Wirkstoffe zur gleichen oder zu einer verwandten Wirkstoffgruppe gehören, sind sie nicht automatisch für dieselben Anwendungsgebiete zugelassen [2].


GLP-1-Analoga zur Behandlung von Typ-2-Diabetes

Einige Wirkstoffe sind ausschließlich für die Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen. Dazu gehören beispielsweise Dulaglutid (Trulicity®) sowie Semaglutid in den Darreichungsformen Ozempic® und Rybelsus®. Auch ältere Wirkstoffe wie Exenatid und Lixisenatid wurden beziehungsweise werden in diesem Zusammenhang eingesetzt [2,9].


Dass ein Wirkstoff dabei auch zu einer Gewichtsabnahme führen kann, bedeutet nicht automatisch, dass er dafür zugelassen ist. Eine entsprechende Anwendung kann unter bestimmten Umständen außerhalb der zugelassenen Indikation erfolgen, ist dann aber eine sogenannte Off-Label-Anwendung.


GLP-1-Analoga zur Gewichtsreduktion

Für die Behandlung von Adipositas beziehungsweise Übergewicht mit Begleiterkrankungen ist Semaglutid unter dem Handelsnamen Wegovy® zugelassen. Wegovy® liegt inzwischen sowohl als Injektion als auch als Tablette vor. Die Europäische Kommission erteilte am 15. Juli 2026 die Zulassung für die Wegovy®-Tablette mit 25 mg oralem Semaglutid einmal täglich; die positive CHMP-Stellungnahme war im Mai 2026 erfolgt [5]. Auch Liraglutid ist unter dem Namen Saxenda® für die Gewichtsreduktion zugelassen [2].


Ob eine medikamentöse Therapie bei Adipositas grundsätzlich infrage kommt, hängt von der individuellen Situation und den entsprechenden Voraussetzungen ab. Die deutsche S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“ ordnet medikamentöse Maßnahmen in ein umfassendes Behandlungskonzept ein, das auch Basismaßnahmen wie Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie berücksichtigt [14].


Wirkstoffe für beide Indikationen

Bei einigen Wirkstoffen gibt es unterschiedliche Präparate beziehungsweise Handelsnamen für die verschiedenen Anwendungsgebiete. So ist Semaglutid unter Ozempic® für Typ-2-Diabetes und unter Wegovy® für die Behandlung von Adipositas zugelassen. Auch Liraglutid wird unter verschiedenen Handelsnamen eingesetzt: Victoza® bei Typ-2-Diabetes und Saxenda® zur Gewichtsreduktion. Der duale Wirkstoff Tirzepatid (Mounjaro®) ist sowohl für Typ-2-Diabetes als auch für Adipositas zugelassen [2]. Je nach Anwendungsgebiet gelten dabei unterschiedliche Dosierungsempfehlungen.


Diese Unterscheidung ist nicht nur eine Formalität. Die Zulassung legt fest, für welche Erkrankung und welche Patientengruppe ein Arzneimittel auf Grundlage der entsprechenden Studien eingesetzt werden darf.



Gemeinsame Nebenwirkungen der Wirkstoffklasse

Da GLP-1-Analoga ähnliche Wirkmechanismen haben, überschneiden sich auch ihre Nebenwirkungen. Besonders häufig betreffen sie den Magen-Darm-Trakt [1,2].


Typisch sind beispielsweise:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Verstopfung


Solche Beschwerden treten vor allem zu Beginn der Behandlung und häufig auch dann auf, wenn die Dosis erhöht wird [1,2].


Seltener können ernstere Nebenwirkungen wie eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder Probleme mit der Gallenblase auftreten. Wie häufig einzelne Nebenwirkungen vorkommen, unterscheidet sich allerdings je nach Wirkstoff und Dosierung. Für genaue Angaben sind deshalb immer die jeweiligen Fach- und Gebrauchsinformationen des konkreten Präparats entscheidend [1,2].



Gegenanzeigen und Anwendungsbeschränkungen der Wirkstoffklasse

Bei den Gegenanzeigen und Anwendungsbeschränkungen gibt es Gemeinsamkeiten, gleichzeitig unterscheiden sich die einzelnen Wirkstoffe in einigen Details.


In den europäischen beziehungsweise deutschen Fachinformationen ist als formale Gegenanzeige grundsätzlich die Überempfindlichkeit gegen den jeweiligen Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile aufgeführt [1,2].


Eine persönliche oder familiäre Vorgeschichte eines medullären Schilddrüsenkarzinoms sowie das Syndrom der multiplen endokrinen Neoplasie Typ 2 (MEN 2) sind im europäischen Rechtsraum dagegen nicht als gemeinsame formale Gegenanzeigen der Wirkstoffklasse aufgeführt. Die entsprechenden präklinischen Beobachtungen zu Schilddrüsen-C-Zell-Tumoren bei Nagetieren werden in den europäischen Fachinformationen unter den Warnhinweisen behandelt. In den USA gelten entsprechende Konstellationen bei bestimmten Präparaten dagegen als formale Gegenanzeigen und sind Bestandteil des Boxed Warning [1–4].


Auch Schwangerschaft und Stillzeit sind in den europäischen Fachinformationen nicht als formale Gegenanzeigen nach Abschnitt 4.3, sondern als Anwendungsbeschränkungen nach Abschnitt 4.6 einzuordnen. Die konkreten Vorgaben unterscheiden sich je nach Wirkstoff und Präparat und sind der jeweiligen Fachinformation zu entnehmen [2].


Bei schweren Magen-Darm-Erkrankungen, beispielsweise einer ausgeprägten Gastroparese, sowie bei schweren Erkrankungen der Nieren oder Leber kann besondere ärztliche Vorsicht erforderlich sein. Hier stehen teilweise nur eingeschränkte Studiendaten zur Verfügung. Welche Gegenanzeigen, Warnhinweise und Anwendungsbeschränkungen tatsächlich gelten, hängt vom jeweiligen Wirkstoff ab. Entscheidend ist deshalb immer die Fachinformation des konkreten Arzneimittels [1,2].



Wie läuft die ärztliche Abklärung ab?

Bevor ein GLP-1-Analogon verschrieben wird, steht eine ärztliche Abklärung. Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob der Wirkstoff grundsätzlich zur gewünschten Behandlung passt.


Zunächst werden unter anderem Vorerkrankungen und bisher eingenommene Medikamente berücksichtigt. Außerdem wird geprüft, ob Gegenanzeigen, Anwendungsbeschränkungen oder andere Gründe gegen eine Behandlung sprechen. Anschließend können Nutzen, mögliche Risiken und – je nach Präparat und Indikation – auch die Kosten der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten besprochen werden. Welche Option am besten passt, sollte gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt entschieden werden. Eine solche Abklärung kann beispielsweise bei der Hausärztin oder beim Hausarzt, in einer spezialisierten Diabetes- oder Adipositas-Ambulanz oder über ein qualifiziertes telemedizinisches Angebot erfolgen.



Fazit

GLP-1-Analoga ahmen die Wirkung des körpereigenen Darmhormons GLP-1 nach. Sie fördern unter anderem die Insulinausschüttung, bremsen die Glukagonfreisetzung und verlangsamen die Magenentleerung. Dadurch können sie sowohl bei der Blutzuckerkontrolle als auch bei der Gewichtsreduktion eine Rolle spielen.


Trotz der gemeinsamen Wirkweise sind die einzelnen Wirkstoffe nicht gleich. Sie unterscheiden sich unter anderem in ihrer Zulassung, ihrer Verfügbarkeit, ihrer Anwendung und ihrer Wirkung. Während einige Präparate ausschließlich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen sind, können andere bei Adipositas eingesetzt werden. Manche Wirkstoffe sind für beide Anwendungsgebiete zugelassen. Einige ältere Vertreter der Wirkstoffklasse sind in Deutschland inzwischen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt erhältlich.


Welcher Wirkstoff im Einzelfall infrage kommt, hängt von der individuellen gesundheitlichen Situation und den jeweiligen Zulassungskriterien ab. Die Entscheidung sollte deshalb immer im Rahmen einer ärztlichen Abklärung getroffen werden.



Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen GLP-1-Analoga und Tirzepatid?

GLP-1-Analoga wirken am GLP-1-Rezeptor. Tirzepatid (Mounjaro®) wirkt ebenfalls dort, bindet zusätzlich aber an den Rezeptor für das Hormon GIP. Deshalb wird Tirzepatid als dualer GIP-/GLP-1-Rezeptoragonist bezeichnet.


Sind alle GLP-1-Analoga zum Abnehmen zugelassen?

Nein. Nicht jedes GLP-1-Analogon ist für die Gewichtsreduktion zugelassen. Dulaglutid (Trulicity®) und Semaglutid in der Form Ozempic® sind beispielsweise zur Behandlung von Typ-2-Diabetes zugelassen. Für die Gewichtsreduktion bei Adipositas sind Semaglutid unter dem Handelsnamen Wegovy® und Liraglutid unter dem Namen Saxenda® zugelassen. Wegovy® liegt inzwischen sowohl als Injektion als auch als Tablette vor [2,5].


Welche GLP-1-Analoga sind in Deutschland nicht mehr erhältlich?

Lixisenatid (Lyxumia®) wurde 2014 infolge einer Auseinandersetzung um die Erstattungshöhe vom deutschen Markt genommen. Auch Exenatid-Präparate wie Byetta® und Bydureon® sind in Deutschland inzwischen nicht mehr durchgehend verfügbar [9,10].


Wirken alle GLP-1-Analoga gleich stark?

Nein. Die in klinischen Studien beobachteten Effekte auf das Körpergewicht unterscheiden sich zwischen den Wirkstoffen. Direkte Vergleichsstudien ermöglichen dabei eine bessere Einordnung als Vergleiche zwischen getrennt durchgeführten Studien.


In der SURMOUNT-5-Studie betrug die mittlere Gewichtsveränderung nach 72 Wochen unter Tirzepatid minus 20,2 Prozent und unter Semaglutid minus 13,7 Prozent. Dabei handelt es sich um Studienmittelwerte und nicht um eine Vorhersage für das individuelle Ansprechen [12].


Auch Semaglutid und Liraglutid wurden direkt miteinander verglichen. In der STEP-8-Studie war die mittlere Gewichtsreduktion unter einmal wöchentlichem Semaglutid größer als unter einmal täglichem Liraglutid [13]. Auch diese Studienergebnisse lassen sich nicht eins zu eins auf einzelne Personen übertragen.


Kann meine Hausärztin / mein Hausarzt GLP-1-Analoga verschreiben?

Grundsätzlich können GLP-1-Analoga sowohl von Hausärztinnen und Hausärzten als auch von entsprechenden Fachärztinnen und Fachärzten verschrieben werden. Ob ein bestimmter Wirkstoff im Einzelfall infrage kommt, hängt unter anderem von der Diagnose, den jeweiligen Zulassungskriterien, möglichen Gegenanzeigen, Anwendungsbeschränkungen und weiteren gesundheitlichen Faktoren ab.



Quellen

  1. Fachinformation Ozempic® 0,25 mg / 0,5 mg / 1 mg / 2 mg Injektionslösung im Fertigpen, Abschnitt „Gegenanzeigen“. Rote Liste, abgerufen am 04.09.2026.
  2. Europäische Arzneimittel-Agentur: EPAR-Produktinformationen (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels) zu Victoza®, Saxenda®, Trulicity®, Bydureon®, Wegovy®, Rybelsus® und Mounjaro®, Abschnitte 4.1, 4.3 und 4.6.
  3. U.S. Food and Drug Administration: OZEMPIC® (semaglutide) injection – Highlights of Prescribing Information, Boxed Warning „Risk of Thyroid C-Cell Tumors“.
  4. U.S. Food and Drug Administration: BYETTA® (exenatide) injection – Prescribing Information, Abschnitt „Contraindications“.
  5. Novo Nordisk Pharma GmbH: Meilenstein in der Adipositastherapie – Wegovy® Tablette erhält EU-Zulassung. Pressemitteilung, Mainz/Kopenhagen, 20.07.2026.
  6. Eli Lilly and Company: FDA-Zulassung von Foundayo® (Orforglipron) am 01.04.2026; EMA-Zulassungsantrag anhängig.
  7. Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA): UK first in Europe to authorise orforglipron for weight management and type 2 diabetes. Mitteilung vom 10.08.2026.
  8. Eli Lilly and Company: TRIUMPH-Phase-3-Programm zu Retatrutid – Topline-Ergebnisse Dezember 2025 und Mai 2026; Ankündigung der US-Zulassungseinreichung für Q1 2027, Quartalskonferenz vom 05.08.2026.
  9. Europäische Arzneimittel-Agentur: Bydureon (Exenatid) – EPAR, Zulassungsstatus und Zulassungsinhaber AstraZeneca AB, EMEA/H/C/002020.
  10. U.S. Food and Drug Administration: Discontinuation of Marketing – Byetta® / Bydureon®. Mitteilung vom 16.08.2024.
  11. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH: Fachinformation Suliqua® 100 Einheiten/ml + 33 Mikrogramm/ml Injektionslösung im Fertigpen (Insulin glargin und Lixisenatid).
  12. Aronne LJ, Horn DB, le Roux CW, et al.: Tirzepatide as Compared with Semaglutide for the Treatment of Obesity (SURMOUNT-5). New England Journal of Medicine. 2025;393(1):26–36.
  13. Rubino DM, Greenway FL, Khalid U, et al.: Effect of Weekly Subcutaneous Semaglutide vs Daily Liraglutide on Body Weight in Adults With Overweight or Obesity Without Diabetes: The STEP 8 Randomized Clinical Trial. JAMA. 2022;327(2):138–150.
  14. Deutsche Adipositas-Gesellschaft, Deutsche Diabetes Gesellschaft et al.: S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“, AWMF-Registernummer 050-001, Stand 07.10.2024, gültig bis 06.10.2029.






Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information über die Wirkstoffklasse der GLP-1-Analoga und stellt keine Werbung für ein bestimmtes verschreibungspflichtiges Arzneimittel dar. Er enthält keine Empfehlung für oder gegen eine bestimmte Behandlung und keine Aufforderung, ein Rezept anzufragen oder ein bestimmtes Präparat zu bestellen. Ob eine Behandlung mit einem zugelassenen Präparat infrage kommt, sollte immer gemeinsam mit den behandelnden Ärzt:innen auf Grundlage der individuellen Krankengeschichte erfolgen.

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